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Schiefstellungen von Wänden oder Stützen, fehlende Rechtwinkligkeit und insbesondere Risse gehören zu den sichtbaren Zuständen von Bauteilen, deren Bewertung von einer Bagatelle bis zur akuten Einsturzgefahr reichen kann.
Mit einer exakten Vermessung sind in solchen Fällen Deformationen und Abweichungen von einem SOLL-Zustand festzustellen. Mit der zeichnerischen Kartierung von Rissverläufen und Rissweiten sind Rückschlüsse auf Bewegungen oder Anomalien des Bauteiles möglich
Oft ist es notwendig, eine Aussage über die zeitliche Entwicklung von Schadensbildern, beispielsweise von Verformungen zu treffen. Hier sind längerfristige Zustandsbeobachtungen mit wiederholten Messungen durchzuführen, das sogenannte Bauwerksmonitoring. Über dauerhaft angebrachte Prüfmarkierungen, elektronische Messmarken oder über geodätische Ablotungen und Nivellements werden hier periodisch Daten erfasst. Damit lässt sich der bisherige Schadensverlauf nachvollziehen, die Schadensintensität bewerten und der Fortschritt prognostizieren.
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